webZunder – Social Media Guidelines

Social Media Guidelines - mehr Wegweiser anstatt Gesetze

Spätestens seit unser Team gewachsen ist und mehrere Kollegen Inhalte in unseren Onlineauftritten veröffentlichen, brauchen wir ein paar interne Regeln zur Nutzung der Sozialen Netzwerke. Unsere “Social Media-Guidelines” sind keine starren Regeln, sondern eher eine Hilfestellung um im Social Web Dschungel den Durchblick zu behalten. Wir veröffentlichen unsere Guidelines, da unser gesamtes webZunder Team zu 100% dahinter steht und wir uns an diesen messen lassen wollen.

  •  Ich bleibe immer freundlich und sachlich, egal wie mein Gegenüber agiert. Trolle werden nicht gefüttert, d.h. wenn jemand pöbelt um des Pöbelns willen, darf dieser Kommentar ignoriert werden.
  • Ich lösche keine Beiträge, außer diese verstoßen gegen die guten Sitten oder Gesetze. Sollte eine Löschung oder Änderung notwendig sein, werde ich diese transparent kommunizieren.
  • Wenn ich fremde Inhalte nutze, dann respektiere ich die jeweilige Lizenz. Im Zweifel frage ich vor der Nutzung den Urheber.
  • Firmengeheimnisse bleiben Firmengeheimnisse. Einblicke in den Firmenalltag sind ok.
  • Bei Unsicherheit gilt dasVier-Augen-Prinzip”. Lieber den Kollegen noch mal drüberschauen lassen, auch wenn das ein paar Minuten länger dauert.
  • Wenn ich im Internet über private Accounts über webZunder spreche, dann in Form einer eigenen Meinung und in meinem eigenen Namen.
  • Ich schreibe nur das, was wahr ist und vermeide Übertreibungen und Aussagen, die voraussichtlich nicht haltbar sind.
  • Ich vermeide möglichst „wir“-Formulierungen und schreibe „ich“, wenn ich eine Meinung vertrete. Es sei denn, es handelt sich um eine Meinung, die vom Team besprochen wurde und Teil unserer Firmenphilosophie ist.
  • Stay positive or be quite! Ich schreibe nicht negativ.
  • Ich ermuntere meine Leser zu Kommentaren, egal ob diese nett oder rüde ausfallen.
  • Kritik wird immer ernstgenommen, egal ob diese zum Thema passt oder nicht. Ich antworte auf diese innerhalb von 24 Stunden, auch wenn die Antwort nur „Ich habe es gelesen und kümmere mich“ lautet.
  • #Der #Gebrauch #von #Hashtags #sollte #nicht #übertrieben #werden.
  • Beim Zitieren und Erwähnen von Kunden und Partnern bin ich besonders sorgfältig, damit niemand unbeteiligtes genannt wird.
  • Ich kennzeichne meinen Beitrag, damit Leser einfach erkennen können, wer diesen verfasst hat.

Mit unseren Social Media-Richtlinien möchten wir für andere Unternehmen eine Möglichkeit bieten, sich für ihre eigenen Leitlinien inspirieren zu lassen.

Was sagen Sie, haben wir einen wichtigen Punkt auf unserer Liste vergessen? Welche Erfahrungen haben Sie mit Social Media-Guidelines gemacht?

Wir freuen uns auf ihre Meinungen und Kommentare.

 

Spannend? Weitersagen!
Von | 2017-03-07T09:09:14+00:00 Februar 10th, 2014|Business, Social Media, webZunder|4 Kommentare

About the Author:

Chris Kloß war Mitarbeiter der twentyZen GmbH. Er beschäftigt sich auch heute noch mit den Themen: PR, Kommunikation, Soziale Netzwerke, WordPress und mobile Technologien.

4 Kommentare

  1. Peter 10. Februar 2014 um 10:52 Uhr- Antworten

    #6 (= Nr 6…) hat dem meisten „Zunder“:
    SocialWeb Beiträge sind entweder „unpersönlich“ und dann eher Marketing oder „Information“ oder persönlich und brauchen dann insbesondere Authetizität.
    Nun kann ein Mitarbeiter natürlich mit streng getrennten Netzidentitäten arbeiten, eine füt’s Geschäft, die andere für sich selbst. Die erstere wird dann aber belanglos, denn kopiert nur das Marketing der Firma – das braucht keiner.
    Es sei denn: der Mitarbeiter ist so eon anerkannter Experte, dass das Statement von ihm als Person, als Vertreter der Firma eben den Wert ausmacht. Aber damit wird er so zur Person – dass seine anderen, privaten Statements, auch wenn ausdrücklich im eigenen Namen gepostet, immer auch mit der Marke seines Untenehmens verbunden werden wird (es sei denn, der Post hat auch garnichts mit dem Geschäftsfeld/Aufgaben feld in der Firma zu tun – aber dafür braucht man keine Social Media Leitlinuen der Firma).
    Ergo: die Grenze wird immer verschwimmen.
    Eine Firma, die sich also der Social Media Reichweite ihrer Mitarbeiter „bedient“, wird partizipativer Dynamik ausgesetzt, die tiefe Spuren in der Kultur der Firma hinterlassen werden.
    Oder anders: ein Unternehmen, das eine Social Media Strategie berfolgt, die auf das Potenzial aller Mitarbeiter aufbaut, lädt Gesellschaft ein, das Unternehmen miz zu formen.

    • Christoph Kloß 10. Februar 2014 um 12:48 Uhr- Antworten

      Danke für ihre Ergänzung.

      Das Gleichgewicht zwischen privaten Inhalten und „einfache Verlängerung des Firmen-Marketing-Kanals“ ist, in der Tat, nicht gerade einfach. Zum Glück bleibt es jedem Nutzer überlassen, ob er über seine Sozialen Kanäle Firmeninhalte präsentiert. Es sollte auf jeden Fall keinE MitarbeiterInnen dazu gezwungen werden. Aber wenn ein Mitarbeiter sich dazu entschließt, ausgewählte Inhalte mit seinen Netzwerken zu teilen, so können alle Beteiligten davon profitieren. Gibt es in diesem Fall auch von dem jeweiligen Arbeitgeber vorgegebenen Richtlinien, schließlich sind es keine starren Gesetze, so sollten diese respektiert werden.

  2. […] es schwerfällt. Legen Sie bereits vor einer Krise mögliche Strategien fest und überlegen sich Social Media Guidelines für den Umgang mit Ihren Online-Kanälen. Im Nachgang einer Krise sollten Sie diese noch einmal […]

  3. […] es schwerfällt. Legen Sie bereits vor einer Krise mögliche Strategien fest und überlegen sich Social Media Guidelines für den Umgang mit Ihren Online-Kanälen. Im Nachgang einer Krise sollten Sie diese noch einmal […]

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