3 Argumente gegen einen Redaktionskalender – und warum sie nicht stimmen

Redaktionskalender

Braucht man eigentlich einen Social Media-Redaktionskalender? Viele Marketing-Experten sagen: “Auf jeden Fall”. In der Praxis sieht es bei vielen Unternehmen aber noch häufig so aus: Social Media muss spontan und nebenbei erledigt werden. Und außerdem leben soziale Medien doch von Kreativität und Aktualität. Wozu also ein Redaktionsplan? Ehrlicherweise habe ich das auch eine lange Zeit gedacht. Aber: Oft stimmen die Dinge, die gegen einen Redaktionskalender sprechen, gar nicht. Deshalb sind hier meine Top 3 Argumente gegen einen Redaktionskalender – und warum Sie sich vom Gegenteil überzeugen lassen sollten.

Argument 1: Dafür hab’ ich gar keine Zeit!

Gegenargument: Sie können Ihre Zeit besser einplanen. Das kennt wohl jeder, der für die Betreuung eines Social Media-Auftritts verantwortlich ist: Das Ende der Woche naht und Sie stellen fest, dass Sie diese Woche noch gar nichts auf Facebook, Twitter und co. veröffentlicht haben. Und nun? Da muss noch schnell ein neuer Beitrag her! Zu wenig Ressourcen, das heißt zu wenig Zeit, Budget und Personal, zählen für Unternehmen zu den größten Hindernissen im Bereich Social Media. Wenn die Zeit knapp wird, leidet aber vor allem die Qualität des Contents. Denn häufig wird die Frage “Interessiert das meine Zielgruppe wirklich?” in der Hektik außer Acht gelassen.

Mit einem Redaktionskalender können Sie dieses Problem vermeiden, denn er gibt Ihnen die Chance, die Vorbereitungszeit besser einzuschätzen. Ich nehme mir meistens am Donnerstag und Freitag Zeit Beiträge für die nächste Woche (manchmal auch länger) für uns und unsere Kunden vorzubereiten. Wichtige Termine, Events oder Feiertage trage ich schon früher ein, damit ich sie in meiner Planung berücksichtigen kann. Mit webZunder lege ich außerdem direkt den Zeitpunkt der Veröffentlichung fest – so gerate ich in der folgenden Woche nicht in Hektik und habe vorher genug Zeit mir Gedanken zu machen, ob die Inhalte meine Zielgruppe ansprechen und ob sie zur Kommunikationsstrategie passen.

Argument 2: Darunter leidet doch die Kreativität!

Gegenargument: Sie schaffen sich mehr Freiraum für Kreativität! Sie fürchten, dass ein Redaktionskalender Ihre Kreativität hemmt und Ihre Social Media-Profile an Aktualität verlieren? Stimmt nicht, denn mehr Zeit (siehe Argument 1) bedeutet auch mehr Freiraum für Kreativität! Natürlich planen Sie mit einem Redaktionskalender nicht monatelang stumpf voraus. Wenn Sie im Arbeitsalltag aber die Hektik überkommt, bleibt im Zweifelsfall spontan keine Zeit für kreative Beiträge. Die tolle Grafik, die Sie im Kopf hatten, das witzige GIF oder die Instagram-Story muss dann eben hinten anstehen. Praktisch also, wenn Sie bereits einige Beiträge als “Puffer” vorgeplant haben.

Wie so oft im Leben, gilt auch beim Redaktionskalender: Die richtige Mischung macht’s! Ein Redaktionskalender hilft Ihnen dabei kontinuierlich Content zu liefern, denn Beständigkeit und Ausdauer sind das A und O in Sachen Social Media-Marketing. Gleichzeitig können Sie mit geschickter Planung kreativ bleiben und haben mehr Zeit für einzelne tolle Beiträge. Unser #SocialMediaTipp: Planen Sie 2 Beiträge für die nächste Woche voraus & lassen Sie offen für ein aktuelles Thema oder Ihre Kreativität!

Argument 3: Ich hab’ auch so schon genug Ideen!

Gegenargument: Sie können Ihre Ideen besser strukturieren. Aus Ihnen sprudeln die Ideen nur so heraus und Sie brauchen gar nicht noch mehr Freiraum für Ihre Kreativität? Das ist toll! Aber seien wir doch mal ehrlich: Häufig kommen die besten Ideen beim Surfen im Internet, auf dem Weg zur Arbeit oder auch mal unter der Dusche. Vielleicht kommt die Idee aber gar nicht zur richtigen Zeit. Vielleicht haben Sie zum Beispiel schon im Herbst eine tolle Idee für eine Aktion in der Weihnachtszeit? Sie schieben die Idee also erstmal zurück. In den meisten Fällen gerät diese Idee dann einfach in Vergessenheit oder Sie fällt Ihnen kurz vor Weihnachten doch wieder ein und die große Hektik bricht aus. Oder ist es doch schon vollkommen zu spät?

 

Mit einem Redaktionskalender passiert Ihnen das nicht. Sie können Ihre Ideen nämlich direkt festhalten und grob zeitlich einplanen. So wissen Sie ganz genau, wann was zu tun ist. Unser Tipp: Sie können interessante Links, Artikel der Bilder direkt Ihren Ideen zuordnen und als Entwurf festhalten. So geht keine Ihrer großartigen Ideen verloren! 😉

Das Fazit

Knapp 26% der Marketer sehen die mangelnde Beteiligung und Wahrnehmung der Zielgruppe als größtes Hindernis beim Einsatz von Social Media in Unternehmen. Der Schlüssel zum Erfolg ist Content, der für Ihre Zielgruppe relevant ist und einen Mehrwert liefert. Mit einem Redaktionskalender können Sie strukturierter und kreativer arbeiten. Das wird Ihnen Ihre Zielgruppe danken! Natürlich kostet es erst einmal Zeit einen Redaktionskalender einzuführen. Sie werden allerdings schnell feststellen, dass Sie diese Zeit schnell wieder eingespart haben.

Auch unser webZunder-Team hat erkannt, wie nützlich ein Redaktionskalender sein kann. Deshalb bieten wir unseren Kunden ab der Pro-Edition jetzt einen Redaktionskalender, der direkt in unser Social Media-Management-Tool integriert ist. Das bringt Ihnen viele Vorteile:

  • Behalten Sie den Überblick: Welche Inhalte werden nächste Woche auf welchen Kanälen geteilt? An welcher Stelle fehlt noch ein Beitrag?
  • Arbeiten Sie im Team: Welcher Mitarbeiter ist für welchen Beitrag zuständig?
  • Speichern von Entwürfen: Welche Ihrer Ideen warten noch auf die Umsetzung?

Neugierig geworden? Mehr Infos zum webZunder-Redaktionskalender erhalten Sie hier.

 

 

 

Von |2017-11-22T21:23:15+00:00September 7th, 2017|Allgemein, Online Marketing, Social Media Beiträge für kleine und mittelständische Unternehmen, webZunder Neuigkeiten|Kommentare deaktiviert für 3 Argumente gegen einen Redaktionskalender – und warum sie nicht stimmen

Über den Autor:

Nach meinem Studium der Medienforschung/ Medienpraxis an der TU Dresden, unterstützte ich webZunder in den Bereichen Marketing und Social Media. Aktuell bin ich dabei meinen Master abzuschließen.